Missbrauch

 

 

- Körperlich – Emotional – Sexuell -

Definition Missbrauch

Von Missbrauch spricht man, wenn eine überlegene Person, das Vertrauen, die Ungewissheit und die Abhängigkeit von einer anderen Person für seine Zwecke ausnutzt.

Missbrauch kann zu kurzfristigen und langfristigen Schäden und Folgen führen, egal ob emotionaler, körperlicher oder sexueller Missbrauch.

Die meisten Opfer sind ihr Leben lang belastet und geprägt durch die Erfahrungen des Missbrauches.

Die häufigsten Formen des sexuellen Missbrauches bei Kindern sowie Jugendlichen geschieht über schriftliche Belästigung wie per Chat, Messenger, Foren und E-Mail, oder durch zeigen von pornographischen Bilder/Filmen.

Ausübung von emotionalen und psychischen Missbrauch

Der Druck kann ausgeübt werden durch permanentes Kritisieren, Erniedrigung, durch Lächerlichmachen über die Familie, Freunde der Opfer. Des weiteren durch Lügen, Versuchen das Selbstvertrauen zu zerstören.

Ausübung körperlichen Missbrauch

Körperlicher Missbrauch wird durch körperliche Gewalt ausgelöst, wie Würgen, Schläge, Ohrfeigen, Waffengebrauch, Verbrennungen zufügen, jemanden daran hindern, seine Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken schlafen, zu befriedigen.



Ausübung sexuellen Missbrauch

Eine Person nutzt seine körperliche und geistige Überlegenheit aus, sowie das Vertrauen, die Ungewissheit oder die Abhängigkeit, um seine eigenen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen.

Kinder, die Opfer sexueller Missbrauche sind, sind traumatische Erfahrungen ausgesetzt. Die sexuellen Gefühle und Vorstellungen werden durch eine Weise beeinflusst, die dem Entwicklungszustand seiner Beziehungen nicht entspricht. Wenn ein misshandeltes Kind versucht sich mitzuteilen, und dabei keine Unterstützung findet, wird das Vertrauen noch mehr geschädigt bzw noch weiter zerstört.

Folgen die durch Missbrauch entstehen

  • Schlaf und Essstörungen
  • Alpträume
  • Angstzustände
  • Misstrauen
  • Depressionen
  • Ablehnung des eigenen Körpers
  • Alkohol und Drogenkonsum im Übermaß
  • emotionale Rückzug und soziale Isolation
  • Scham und Schuldgefühle
  • Gefühle außerhalb des eigenen Körpers zu sein
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Problem eigene Gefühle wahr zu nehmen
  • Störungen der Sexualität, Beziehungsprobleme, Partnerprobleme
  • Störung de Sexualfunktionen
  • selbstdestruktives Verhalten
  • ständige Wut
  • Sexualisierung von Beziehungen
  • Prostitution
  • Selbstmord



Täterkreis

1,4 % enge Verwandte ( Opa, Oma, Onkel, Tante)

6 % völlig Fremde

23, 1 % Nachbarn, Bekannte, Ärzte

25 % Vater, Stiefvater, Freund der Mutter

34,1 % nahe Bekannte, Erzieher der Opfer

99,6 % Männer

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